ALADIN UND DIE WUNDERLAMPE
Weihnachtsmärchen von Werner Hahn
Musik von Hans Steinmeier
Uraufführung

>> Pressetexte
>> Theater Hagen (Termine)

AladinNach der Eröffnungspremiere »Helle Nächte« reisen wir auch beim diesjährigen Weihnachtsmärchen in die Welt der Sagen und Erzählungen aus 1001 Nacht. Denn diese Geschichten bezaubern ihre Zuhörer sofort. Gerne lässt man sich in bunte Traumpaläste entführen, wo in Seide gekleidete Bauchtänzerinnen umherwirbeln und wilde Teppiche durch die Lüfte fliegen. Dort ist der Ursprung geheimnisvoller Magie, die Träume kleiner Jungen und Mädchen in Erfüllung gehen lässt. So ein kleiner Junge ist Aladin, der nichts als Abenteuer im Kopf hat. Nach dem Tod seines Vaters liegt es nun an ihm, Geld zu ver-dienen; doch er will weder Kaufmann noch Bäcker, noch Schlachter werden. Lieber sammelt er wilde Früchte, die er dann auf dem Markt verkaufen kann. Als ein Zauberer ihm einen Sil-berdinar für seine Hilfe anbietet, ist Aladin bereit, in eine dunkle Höhle zu steigen: Dort sind kostbare Schätze verborgen. Alles, was der Mann begehrt, ist aber lediglich eine alte, rostige Öl-lampe, und nachdem Aladin das Gefäß hinaufgetragen hat, will ihn der Zauberer nicht mehr aus der Höhle lassen! Der Junge will die Lampe nun seinerseits nicht mehr aus den Händen geben, worauf ihn der wütende Magier in der Felsgrotte einschließt. Im Dunkeln gefangen, beginnt Aladin die unscheinbare Lampe zu reiben – und ein Geist erscheint. Dieser Dschinn vermag Aladin jeden Wunsch zu erfüllen, und so befreit er ihn zunächst aus der dunklen Höhle.

AladinDoch Aladin hegt noch einen weiteren Wunsch: Er hat sich nämlich unsterblich in die schöne Tochter des Sultans verliebt. Der Geist aus der Lampe hilft ihm auch dabei, so dass die beiden heiraten und glücklich in ihrem eigenen Palast leben können. Dabei haben sie ihre Rechnung jedoch ohne den bösen Zauberer gemacht. Der hat nicht vergessen, dass Aladin ihm noch die Wunderlampe schuldig ist, und so entführt er die Prinzessin mitsamt der Lampe. Doch Aladin wäre nicht der gerissenste junge Mann aus Bagdad, wenn ihm nicht auch da ein abenteuerlicher Plan zur Rettung seiner Geliebten einfallen würde…

 

 

BESETZUNG

AladinAladin Boris Leisenheimer

Mutter Edeltraud Kwiatkowski

Sultan Klaus Nowaczyk

Halima Sophie Beckel | Katharina Stein

Fremder | Wesir Pawel Strotschilin

Geist aus der Lampe Marc Baron

 

PRESSETEXTE

Westfälische Rundschau, 1. Dezember 2006

Die Kleinen sind verzaubert von der Farben- und Musikpracht des orientalischen Märchens. Mit einem Wechselspiel der Farben gelingt es den »Aladin«-Machern, unterschiedliche Stimmungen zu verbreiten: Unbeschwertheit, Bedrohung, Dramatik, aufkeimende Liebe. Klangvoll unterlegt Hans Steinmeier das mit seiner Musik: anrührende Balladen, Sprechgesang und ein wilder Rap. Der begeistert die Kinder. Mit witzigen Einfällen peppt Werner Hahn die Geschichte auf. [...] Aladin – jungenhaft: Boris Leisenheimer – verliebt sich in die süße Prinzessin Halima (Sophie Beckel), beschwört versehentlich den Lampengeist – der heimliche Star des Stückes: Marc Baron – und bekommt zum Schluss »sein« Wunder. »Jeder Mensch braucht sein Wunder«, weisheitet Aladins Mutter (professionell: Edeltraud Kwiatkowski). Bis sich alles zum Guten wendet, ist in der sehr fantasievollen Kulisse von Karel Spanhak jede Menge Raum für zauberhafte Effekte: Pyrotechnik kommt zum Einsatz, wenn sich der Lampengeist bemüht, seinen Job auch gut zu machen. Die Kleinen hatten immer gute Tipps für Aladin auf Lager, buhten den bösen Fremden (Pawel Strotschilin) aus und lachten über den erstaunten Sultan (souverän: Klaus Nowaczyk), als sich ein Elefantenrüssel um die Bühnenecke schiebt. [...] Die Zugaberufe der Kinder am Schluss des Stückes drangen bis raus auf die Straße. So verzaubernd kann die Welt des Theaters sein.

Mit dem Theater Hagen eintauchen in die arabische Märchenwelt Abermals sorgten LUTZ-Leiter Werner Hahn und Komponist Hans Steinmeier für Text und Musik; die Ausstattung stammt von Karel Spanhak. Nach der Oper »Helle Nächte« reisen wir auch beim diesjährigen Weihnachtsmärchen in die Welt der Sagen und Erzählungen aus 1001 Nacht. Denn diese Geschichten bezaubern ihre Zuhörer sofort. Gerne lässt man sich in bunte Traumpaläste entführen, wo in Seide gekleidete Bauchtänzerinnen umherwirbeln und wilde Teppiche durch die Lüfte fliegen. Dort ist der Ursprung geheimnisvoller Magie, die Träume kleiner Jungen und Mädchen in Erfüllung gehen lässt. So ein kleiner Junge ist Aladin, der nichts als Abenteuer im Kopf hat. Nach dem Tod seines Vaters liegt es nun an ihm, Geld zu verdienen; doch er will weder Kaufmann noch Bäcker, noch Schlachter werden. Lieber sammelt er wilde Früchte, die er dann auf dem Markt verkaufen kann. Als ein Zauberer ihm einen Silberdinar für seine Hilfe anbietet, ist Aladin bereit, in eine dunkle Höhle zu steigen: Dort sind kostbare Schätze verborgen. Alles, was der Mann begehrt, ist aber lediglich eine alte, rostige Öllampe, und nachdem Aladin das Gefäß hinaufgetragen hat, will ihn der Zauberer nicht mehr aus der Höhle lassen! Der Junge will die Lampe nun seinerseits nicht mehr aus den Händen geben, worauf ihn der wütende Magier in der Felsgrotte einschließt. Im Dunkeln gefangen, beginnt Aladin die unscheinbare Lampe zu reiben – und ein Geist erscheint. Dieser Dschinn vermag Aladin jeden Wunsch zu erfüllen, und so befreit er ihn zunächst aus der dunklen Höhle. Doch Aladin hegt noch einen weiteren Wunsch: Er hat sich nämlich unsterblich in die schöne Tochter des Sultans verliebt. Der Geist aus der Lampe hilft ihm auch dabei, so dass die beiden heiraten und glücklich in ihrem eigenen Palast leben können. Dabei haben sie ihre Rechnung jedoch ohne den bösen Zauberer gemacht. Der hat nicht vergessen, dass Aladin ihm noch die Wunderlampe schuldig ist, und so entführt er die Prinzessin mitsamt der Lampe. Doch Aladin wäre nicht der gerissenste junge Mann aus Bagdad, wenn ihm nicht auch da ein abenteuerlicher Plan zur Rettung seiner Geliebten einfallen würde…

Wochenkurier Hagen, 6. Dezember 2006
Geisterhaft und wunderbar geht es derzeit auf der Bühne des Hagener Theaters zu, denn dort zeigen seit einigen Tagen Aladin und der Geist der Wunderlampe zauberhafte Dinge. Es knallt und raucht, es blitzt und sprüht, und wie aus dem Nichts tauchen Schubkarren voller Gold und Geschmeide vor den verdutzten Kindern auf oder es verschwinden ganze Paläste. LUTZ-Leiter Werner Hahn hat das bekannte Märchen liebevoll in Szene gesetzt und damit offensichtlich den Geschmack des jungen Publikums getroffen. Die farbenprächtige Kulisse von Karel Spanhak, die sehr geschickt Stadtmauer, Sultanspalast und Wunderhöhle auf der Drehbühne vereint, gibt dem Geschehen den passenden Rahmen. [...] Kindgerechte, freche Dialoge und flotte Musik sorgen dafür, dass die jungen Theaterbesucher von der Handlung mitgerissen werden. Mit Feuereifer bei der Sache, warnen sie Halima lautstark davor, die Wunderlampe an den bösen Zauberer abzugeben. Letztendlich ist es natürlich dem sehr anhänglichen Lampengeist zu verdanken, dass die Geschichte doch noch ein gutes Ende nimmt. Und an Wundern, Knalleffekten und Zauberei wird wahrlich nicht gespart...

Stadt-Anzeiger, 6. Dezember 2006
Ein besonderes Ereignis ist auf jeden Fall der Besuch im weihnachtlichen Theater, seien es Vorlesestunden oder das Weihnachtsmärchen – alles ist gleichermaßen empfohlen. »Aladin« wird vom eingespielten »Weihnachtsmärchenteam« (Musik: Hans Steinmeier, Text|Regie: Werner Hahn, Bühne: Karel Spanhak) schön und unterhaltsam umgesetzt. Das vorzügliche »Darsteller-Kleeblatt« Edeltraud Kwiatkowski, Pawel Strotschilin, Boris Leisenheimer und Klaus Nowaczyk wird prima ergänzt durch Sophie Beckel (bzw. Katharina Stein) und Marc Baron. Die »Theater-Combo« hat zudem ihre gespannt lauschenden kleinen Theatergäste voll im Griff. Sollten Sie kein eigenes Christkindchen zur Hand haben, dann gönnen Sie sich ein Vergnügen und bringen Sie Neffen, Enkel oder Nachbarskinder ins Theatermärchen. [...] Die lieben Kleinen sind schließlich die kommende Zuschauergeneration.

 

 

Foto © by Peter Nickel, Wuppertal

»Ich bin der Geist der Lampe und gehorche dem Herrn der Lampe.
Was ist dein Begehr?«

 

Music Player:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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FRAU HOLLE
Frau HolleWeihnachtsmärchen von Werner Hahn, Märchen nach den Gebrüdern Grimm
Musik von Hans Steinmeier

Inszenierung: Werner Hahn
Ausstattung: Jan Bammes

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Kritiken:

„Regisseur Werner Hahn und Bühnenbildner Jan Bammes haben eine Schneekugel entworfen, in der sich die Geschichte von der Goldmarie und der Pechmarie in ebenso schlichten wie schönen Bildern vollzieht. […] Bei „Frau Holle“ zeigt Werner Hahn, wie die Wundertüte Theater funktioniert, und dass die ganze Magie des Spiels sich hier entfalten kann, liegt auch daran, dass dies ein Märchen mit Musik ist. Hans Steinmeier hat schon viele wunderbare Lieder für die Hagener Weihnachtsmärchen komponiert, doch so viel und so gute Musik wie in „Frau Holle“ gab es bisher noch nie. “
Westfalenpost

„Zauberhaft inszeniert, das Original nicht verfälscht und dennoch mit einer modernen Botschaft versehen: Das Weihnachtsmärchen „Frau Holle“ des Theater Hagen erfüllte die hohen Erwartungen voll.“
Westfälische Rundschau

„Unter der Regie von Werner Hahn und der Musik von Hans Steinmeier wurde „Frau Holle“ perfekt inszeniert. Das Märchen war so mit guten Effekten durchsetzt, dass selbst die jungen (und schwierigen) Fernseh-Routiniers unter den kleinen Gästen sich immer wieder bereitwillig vom Bühnengeschehen faszinieren ließen.“
Stadtanzeiger

„Bühnenbild, Licht, Schnee und Musik verdichten sich zu einer märchenhaften Atmosphäre, in der die Schauspieler gekonnt agieren und das Stück zu einem zauberhaften Ganzen geraten lassen. Frau Holle ist nicht nur für Kinder geeignet, auch Erwachsene können noch viel lernen.“
Wochenkurier


Inhalt:
Frau HolleEine Witwe hat zwei Töchter, eine eigene und eine Stieftochter. Die eigene Tochter ist faul und hässlich, die andere fleißig und schön. Die Mutter liebt ihre eigene Tochter über alles, behandelt dafür ihre Stieftochter wie ein Aschenputtel und lässt sie alle Arbeit machen. So muss sie zum Beispiel den ganzen Tag spinnen, und dabei fällt ihr eines Tages die Spindel in den Brunnen.
Angetrieben von den Befehlen der Stiefmutter springt das Mädchen voller Verzeiflung in den Brunnen. Sie fällt in einen tiefen Schlaf, und als sie aufwacht, ist sie in einer anderen Welt. Bei der gütigen Frau Holle findet sie Arbeit und Unterkunft. Doch das Heimweh treibt sie nach einiger Zeit wieder nach Hause, und als Belohnung für ihren Fleiß wird sie mit Gold überschüttet, wärhend sie durch das Tor tritt, das sie nach Hause führt. Die Stiefmutter erkennt die "Goldmarie", in deren Abwesenheit der Haushalt verlottert und die Familie verarmt ist, zunächst nicht wieder.
Als sie aber von ihr deren wunderbare Geschichte erfährt, wünscht sie sich natürlich für ihre eigene Tochter ebenfalls Reichtum und Glück. Also wirft die Tochter ihre Spindel in den Brunnen, springt hinterher und trifft ebenfalls Frau Holle, der sie jedoch - faul und nörgelnd wie sie ist - nicht zur Hand gehen will- Als sie von der entnervten Frau Holle nach Hause geschickt wird, trifft sie das Pech...
Die ebenso poetische wie zauberhafte Vorlage der Gebrüder Grimm greifen Werner Hahn und Hans Steinmeier auf, um mit ihr ein zeitgemäßes und auch die jüngsten "Theatergänger" ansprechendes Märchen über Stolz, Dünkel, (Un-)Gerechtigkeit, Bescheidenheit, Fleiß, Offenheit, Hingabe und Hilfsbereitschaft zu erzählen.

 

 

 

Weitere Fotos aus Frau Holle:

Frau Holle

Frau Holle

Frau Holle

Frau Holle


Tierasyl Blomberg

Tierasyl"Tierasyl Blomberg" von Andreas Staudinger
Regie: Werner Hahn
Musik: Hans Steinmeier
Musikalische Leitung: Hans Steinmeier

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Die Bremer Stadtmusikanten

"Die Bremer Stadtmusikanten"
   - das Weihnachtsmärchen von Werner Hahn


Regie: Werner Hahn
Musik: Hans Steinmeier
Musikalische Leitung: Steffen Müller- Gabriel, Andres Reukauf, Hans Steinmeier

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RUMPELSTILZCHEN
Märchen nach den Gebrüdern Grimm,
Musik von Hans Steinmeier
Text von Werner Hahn

Uraufführung 29. November 2008
Großes Haus
Aufführungsdauer: ca. 1 1/2 Stunden incl. Pause

Musikalische Leitung: Hans Steinmeier
Inszenierung: Norbert Hilchenbach
Ausstattung: Jan Bammes

Inhalt:

Wie schlecht muss es dem Müller gehen, wie schlimm muss seine Not sein: Um sein Ansehen beim König zu verbessern, lügt er diesem vor, seine wunderschöne Tochter könne Stroh zu Gold spinnen. Natürlich will der König dieses Wunder erleben. Er sperrt die Müllerstochter in eine reichlich mit Stroh gefüllte Kammer und droht ihr mit dem Tod, falls sie das Stroh nicht in Gold verwandeln könne. In ihrer Ausweglosigkeit erscheint ein Zwerg und hilft ihr – gegen Bezahlung mit einem Halsband.

Der König fordert mehr – und wieder hilft das Männchen beim Gegenwert eines Ringes. Weil die Gier der Menschen aber unermesslich ist, fordert der König eine dritte Kammer voll Gold und verspricht, die Müllerstochter dafür zur Frau zu nehmen. Wieder hilft das Männchen, fordert diesmal aber als Lohn das erstgeborene Kind der Königin…

Wie so oft verbergen sich hinter den Worten unserer alten Volksmärchen Nöte, Ängste und Sehnsüchte, die vor hunderten von Jahren die gleiche Gültigkeit hatten wie heute. Nichts hat sich geändert an der Gier der Mächtigen, an der ausweglosen Verzweiflung der Armen, an der Versuchung, sich mit geheimen Mächten zu verbünden, um äußerste Not zu lindern. Grund genug, gerade die Grimmschen Märchensammlungen immer und immer wieder zum Leben zu erwecken – beim Lesen und natürlich auf der Bühne!


 

 

Fotos Rumpelstilzchen:
© Stefan Kühle-Theater Hagen


PINOCCHIO
Inszenierung und Idee: Dirk Böhling,
Komposition und musikalische Leitung: Hans Steinmeier

Premiere:
1.11.2009, Theater Bremen - Homepage

Wie in den vergangenen zwei Jahren wird der Regisseur und Autor Dirk Böhling einen Klassiker der Kinderliteratur zu einem fantasievollen Stück für die ganze Familie machen, das mit viel Musik und tollen Effekten in der Vorweihnachtszeit nicht nur die kleinen Zuschauer bezaubern wird. Nach dem „Zauberer von Oz“ und dem „Gespenst von Canterville“ folgt nun in dieser Spielzeit das beliebteste italienische Kinderbuch: „Pinocchio“.
Die poetischen und spannenden Geschichten um die sprechende Marionette, die versucht, ein richtiger kleiner Junge zu werden, begeistert seit mehr als hundert Jahren Kinder und Eltern. Als der Tischler aus einem Holzklotz ein Tischbein machen will, muss er verwundert feststellen, dass das Holz zu sprechen beginnt: „Sei bloß vorsichtig!“, sagt der Klotz. Der Tischler verschenkt den Klotz dann lieber an Geppetto, der daraus eine wunderbare Marionette schnitzt, die er Pinocchio nennt. Und plötzlich beginnt die Puppe zu sprechen, zu laufen und Schabernack zu treiben. Und er nutzt die geschnitzten Beine sofort, um Geppetto davonzulaufen. Gepetto findet ihn aber wieder und Pinocchio verspricht, von jetzt an artig zu sein und in die Schule zu gehen. Aber auch da hält ihn nichts, wieder reißt er aus und eine Reihe von Abenteuern erwartet ihn, bevor er Geppetto im Bauch eines Walfischs wieder trifft ...


Kritiken:

Denn Dirk Böhling hat mitten ins schmuddelige Bermer Novembergrau mit „Pinocchio“ ein Stück schönstes Italien auf die Bühne des Theaters am Goetheplatz gezaubert. (…) Ein Abend ganz im Geiste der Commedia dell’arte, voll zarter Poesie, wie gemacht für alle, die sich gemäß der Devise des großen Max Reinhardt ihre Kindheit in die Tasche gesteckt haben.
Sigrid Schuer, Weser Kurier

Regisseur Dirk Böhling hat aus dem Klassiker um die kleine Holzpuppe ein mitreißendes Kinderstück gezaubert. Bunt, phantasievoll, mit Songs zum Mitwippen. Johanna Geißler gibt einen ganz fabelhaften, abenteuerlustigen Pinocchio ab. (…) Der berechtigte Lohn für derlei Kurzweil: Großer Jubel und Standing Ovation!
Corinna Laubach, Bild

In Daniele Nonnis als Tischler Gepetto, der den sprechenden Klotz zum Menschen transformiert, findet sie einen kongenialen Spielpartner – der zudem authentisches italanio-Kolorit einbringt.
Henning Bleyl, taz

Womit Dirk Böhling, der seit drei Jahren für die alljährliche Kinderproduktion zum Jahresende verantwortlich zeichnet, diesmal wieder seine herausragende Qualität beweist: Kinder auf hohem Niveau zu unterhalten und ihnen ganz nebenbei Rüstzeug für den weiteren Lebenslauf auf den Weg zu geben. (…) Darstellerisch überzeugt insbesondere Johanna Geißler. (…) Großartig ist auch, wie Timo Lampka mit tumben Dauergrinsen einen verstörend menschlichen Kater zeigt. Irene Kleinschmidt schließlich gelingt es, als „Blaue Fee“ derart leicht und dezent auf die Bühne zu flattern, dass sich die Ahnung einstellt, hier könne es sich eigentlich nur um etwas so Luftiges wie Pinocchios eigenes Gewissen handeln.
Johannes Bruggaier, Kreiszeitung


 

 

Fotos Pinocchio:
© Jörg Landsberg-Theater Bremen

 

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DER GESTIEFELTE KATER
Inszenierung: Norbert Hilchenbach,
Textbuch und Idee: Werner Hahn,
Komposition und musikalische Leitung: Hans Steinmeier
Choreographie: Ricardo Viviani
Ausstattung: Jan Bammes

Inhalt:

„Ein Müller hatte drei Söhne, seine Mühle, einen Esel und einen Kater; die Söhne mussten mahlen, der Esel Getreide holen und Mehl forttragen und die Katze Mäuse wegfangen. Als der Müller starb, teilten sich die drei Söhne die Erbschaft. Der älteste bekam die Mühle, der zweite den Esel, der dritte den Kater, weiter blieb nichts für ihn übrig. Da war er traurig und sprach zu sich selbst: Ich habe es doch am allerschlimmsten gekriegt. Mein ältester Bruder kann mahlen, mein zweiter kann auf seinem Esel reiten, was kann ich mit einem Kater anfangen?“

So beginnt in der ersten Grimm’schen Sammlung der „Kinder- und Hausmärchen“ die Geschichte Nr. 33. Wie zwei große Verlierer sitzen sie da – Hans, der dritte Sohn des Müllers und sein einziges Erbstück, ein zerlauster Kater. Aber wenn man am Boden liegt, muss man dort nicht kleben bleiben. In einer turbulenten und amüsanten Gaunerkomödie macht der Kater aus dem traurigen Müllersohn einen steinreichen Grafen, der schließlich die Tochter des Königs heiratet.

Hans Steinmeier (Musik) und Werner Hahn (Text) erstellen dazu wieder eine eigene Fassung für das theaterhagen.

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Fotos Der gestiefelte Kater:
© Stefan Kühle-Theater Hagen

 

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MEIN FREUND HARVEY
Komödie in drei Akten von Mary Chase
ins Deutsche übertragen von Alfred Polgar
Regie Dirk Böhling
Bühne und Kostüme Monika Gora
Musik: Hans Steinmeier

Inhalt:

Ein Puka ist ein Geschöpf der keltischen Mythologie, das sich Menschen gern einmal in Tiergestalt zeigt. Als Pferd, als Hund und einmal auch als zwei Meter großer, weißer Hase mit dem Namen Harvey …
Elwood P. Dowd ist ein liebenswerter, leicht schrulliger Herr mit guten Manieren, der gerne seinen Whisky trinkt, der der Kampfeslust entsagt und sich für die Friedfertigkeit entschieden hat. Diese bewundernswerte Geisteshaltung hat er unter dem Einfluss seines guten Freundes und Trinkgenossen Harvey entwickelt. Und dieser Harvey ist wirklich etwas ganz Besonderes: Ein guter Freund in allen Lebenslagen, mit dem einzigen Fehler, ein Hase zu sein, der sich standhaft weigert, von irgendjemand anderem als Elwood gesehen zu werden. Die zunächst alles geduldig ertragende Verwandtschaft gerät schließlich über die ständige Gegenwart des Hasen Harvey in Verzweiflung und beschließt, das Problem durch die Einweisung Elwoods in ein Sanatorium zu lösen. Allen voran seine Schwester Veta, die zusätzlich dadurch motiviert wird, dass sie auf Elwoods Vermögen und sein Haus spekuliert. Ein »normales« Leben ohne Hasen und finanzielle Probleme scheint in greifbarer Nähe zu liegen. Vielleicht hätte Veta aber im Gespräch mit dem Psychiater lieber nicht erwähnen sollen, den großen Hasen ab und an selbst zu sehen. Der völlig gesund erscheinende Elwood wird entlassen und seine Schwester bekommt ein entzückendes Zimmer ohne Aussicht. Der Chef des Sanatoriums kann den Fehler korrigieren und fasziniert von diesem einzigartigen Fall verspricht er Veta Abhilfe zu schaffen …
Mary Chase (eigentlich Mary McDonough Coyle Chase) schrieb mehr als ein Dutzend Komödien. Ihr Theaterstück »Mein Freund Harvey« wurde 1944 am Broadway uraufgeführt und erreichte mit 1.775 Aufführungen einen überwältigenden Erfolg. Ihr wurde für diese hintergründige Komödie, welche die Poesie über den Alltag und die Konventionen siegen lässt, der Pulitzer-Preis verliehen. 1950 wurde ihr Stück mit James Stewart in der Hauptrolle verfilmt.


Pressestimmen

[…] aufs Niedlichste sind die Figurenzeichnung und die Kostüme […] aufeinander abgestimmt; das leicht (leicht!) Schräge der Charaktere findet so immer auch seine optische Entsprechung. […]
Lieblinge: […] „Anwalt“ Alexander Swoboda mit diesem sensationell karierten Anzug: blau! Und natürlich Varia Linnéa Sjöström! […]
Rainer Mammen, Weser-Kurier

[…] Mein Freund Harvey ist keine Klamotte sondern Komödie […]
Dirk Böhling […] bringt das Stück mit feinem englischem Humor auf die Bühne. Die Pointen kommen punktgenau. […]
Die Rolle des höflichen, skurrilen Elwood ist Guido Gallmann auf den Leib geschnitten. Als Gentleman, der ein bisschen von der Norm abweicht, erobert er die Herzen der Zuschauer. Auch Martin Baum als um Fassung ringender Professor und Gabriele Möller-Lukasz, die mit den Nerven völlig am Ende und dabei urkomisch ist, spielen großartig. Nach zwei Stunden geht ein unterhaltsamer, unbeschwerter Komödienabend zu Ende. Der die Zuschauer verzaubert in die Normalität entlässt. […]
Margit Ekholt, Radio Bremen

Guido Gallmann [versteht] in Elwood eine wunderbar schlüssige Symbiose aus Weltläufigkeit und Demut [zu entfalten] […]
Martin Baum [zeigt] den selbstgefälligen Professor als Klischee […], nicht aber als Plattitüde. […]
es funktioniert, weil Chases exaltiertes Mutter-Tochter-Paar wie geschaffen ist für die Stärken von Gabriele Möller-Lukasz und Varia Linnéa Sjöström. […]
Johannes Bruggaier, Kreiszeitung

Dirk Böhling ist […] ein kurzweiliger Abend gelungen. […]
„Ziemlich gut“ […]
Corinna Laubach, Bild

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Fotos Mein Freund Harvey:
© Hans Steinmeier

Plakat

Plakat2

Hase

 

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