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AKTUELLE KOMPOSITIONSPROJEKTE 2009:
P i n o c c h i o
Inszenierung und Idee: Dirk Böhling, Komposition und musikalische Leitung:
Hans Steinmeier
Premiere:
1.11.2009, Theater Bremen - Homepage
Der gestiefelte Kater
Inszenierung: Norbert Hilchenbach, Textbuch und Idee: Werner Hahn, Komposition
und musikalische Leitung: Hans Steinmeier
Presse:
Westfalenpost, 27.11.2009,
Monika Willer:
Hagen. Der gestiefelte Kater tanzt und singt sich in Hagen
in die Herzen des Publikums.
Die Prinzessin trägt eine Brille und liebt Bücher.
Es tut richtig gut, einmal ein Weihnachtsmärchen zu sehen, bei dem Mädchen nicht nur süß, sondern auch schlau sein dürfen. So wie im Theater Hagen, das jetzt den „Gestiefelten Kater” als quicklebendige Musical-Komödie zeigt.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Bühnen in der Umgebung das gleiche Stück auf dem Vorweihnachts-Spielplan haben. So erzählen Bochum und Hagen derzeit parallel die Geschichte vom gestiefelten Kater - und zwar erwartungsgemäß ganz unterschiedlich. Denn Bochum stellt als Sprechtheater die Schauspieler in den Mittelpunkt, während im Opernhaus Hagen Musik und Tanz besonders wichtig sind.
Werner Hahn hat für Hagen den Stoff in ein modernes Gewand gebracht, und Intendant Norbert Hilchenbach inszeniert die Fabel von dem Müllersohn, dem Kater und dem König als Roadmovie. Alle sind unterwegs, sind auf der Suche nach ihrem Glück. Dabei begegnen sich die unterschiedlichsten und skurrilsten Gestalten, so der italienische Schuhverkäufer, der trinkfreudige Kutscher und der kugelrunde Vogelfänger, die - ebenso wie der Zauberer Kasimir - von Emmanuele Pazienza gespielt werden.
Hans Steinmeier hat sehr flotte und ungemein charakterisierende Musik komponiert, welche .... weiterlesen
KOMPOSITIONSPROJEKT 2008
Rumpelstilzchen- das Weihnachtsmärchen
REVIEW 2007:
Frau Holle
Märchen nach den Gebrüdern Grimm
Text von Werner Hahn
Musik von Hans Steinmeier
Inszenierung: Werner Hahn
Ausstattung: Jan Bammes
Kritiken:
„Regisseur
Werner Hahn und Bühnenbildner Jan Bammes haben eine Schneekugel entworfen,
in der sich die Geschichte von der Goldmarie und der Pechmarie in ebenso schlichten
wie schönen Bildern vollzieht. […] Bei „Frau Holle“ zeigt Werner Hahn, wie
die Wundertüte Theater funktioniert, und dass die ganze Magie des Spiels sich
hier entfalten kann, liegt auch daran, dass dies ein Märchen mit Musik ist.
Hans Steinmeier hat schon viele wunderbare Lieder für die Hagener Weihnachtsmärchen
komponiert, doch so viel und so gute Musik wie in „Frau Holle“ gab es bisher
noch nie. “
Westfalenpost
„Zauberhaft inszeniert, das Original nicht verfälscht und dennoch mit einer
modernen Botschaft versehen: Das Weihnachtsmärchen „Frau Holle“ des Theater
Hagen erfüllte die hohen Erwartungen voll.“
Westfälische Rundschau
„Unter der Regie von Werner Hahn und der Musik von Hans Steinmeier wurde
„Frau Holle“ perfekt inszeniert. Das Märchen war so mit guten Effekten durchsetzt,
dass selbst die jungen (und schwierigen) Fernseh-Routiniers unter den kleinen
Gästen sich immer wieder bereitwillig vom Bühnengeschehen faszinieren ließen.“
Stadtanzeiger
„Bühnenbild, Licht, Schnee und Musik verdichten sich zu einer märchenhaften
Atmosphäre, in der die Schauspieler gekonnt agieren und das Stück zu einem
zauberhaften Ganzen geraten lassen. Frau Holle ist nicht nur für Kinder geeignet,
auch Erwachsene können noch viel lernen.“
Wochenkurier
Inhalt:
Eine Witwe hat zwei Töchter, eine eigene und eine Stieftochter. Die eigene
Tochter ist faul und hässlich, die andere fleißig und schön. Die Mutter liebt
ihre eigene Tochter über alles, behandelt dafür ihre Stieftochter wie ein
Aschenputtel und lässt sie alle Arbeit machen. So muss sie zum Beispiel den
ganzen Tag spinnen, und dabei fällt ihr eines Tages die Spindel in den Brunnen.
Angetrieben von den Befehlen der Stiefmutter springt das Mädchen voller Verzeiflung
in den Brunnen. Sie fällt in einen tiefen Schlaf, und als sie aufwacht, ist
sie in einer anderen Welt. Bei der gütigen Frau Holle findet sie Arbeit und
Unterkunft. Doch das Heimweh treibt sie nach einiger Zeit wieder nach Hause,
und als Belohnung für ihren Fleiß wird sie mit Gold überschüttet, wärhend
sie durch das Tor tritt, das sie nach Hause führt. Die Stiefmutter erkennt
die "Goldmarie", in deren Abwesenheit der Haushalt verlottert und die Familie
verarmt ist, zunächst nicht wieder.
Als sie aber von ihr deren wunderbare Geschichte erfährt, wünscht sie sich
natürlich für ihre eigene Tochter ebenfalls Reichtum und Glück. Also wirft
die Tochter ihre Spindel in den Brunnen, springt hinterher und trifft ebenfalls
Frau Holle, der sie jedoch - faul und nörgelnd wie sie ist - nicht zur Hand
gehen will- Als sie von der entnervten Frau Holle nach Hause geschickt wird,
trifft sie das Pech...
Die ebenso poetische wie zauberhafte Vorlage der Gebrüder Grimm greifen Werner
Hahn und Hans Steinmeier auf, um mit ihr ein zeitgemäßes und auch die jüngsten
"Theatergänger" ansprechendes Märchen über Stolz, Dünkel, (Un-)Gerechtigkeit,
Bescheidenheit, Fleiß, Offenheit, Hingabe und Hilfsbereitschaft zu erzählen.
| Pressefotos zum downloaden |
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Foto © by Peter Nickel, Wuppertal

Fotos aus Frau Holle:



